31.07.11
Duathlonweltmeisterin gewinnt in Staffelstein
Bad Staffelstein – Kühle 13,5 Grad und teilweise leichte Bewässerung von oben gab es beim 27. Adam-Riese Altstadtlauf in Bad Staffelstein für Aktive und Zuschauer. Ein neues Zeitmesssystem machte es notwendig den Start um ca. 300 m zu verlegen. Die Änderung führte zu einer Streckenverlängerung gegenüber der Vorjahre um mindestens diese 300 m. Außerdem wurde die Streckenführung im Bereich der Adam-Riese Halle/Leichtathletikstadion verändert, was ebenfalls eine leicht verlängerte Runde mit sich brachte. Mein Garmin Forerunner 305 warf mir nach Korrektur der GPS-Daten eine Streckenlänge von 10590 Metern aus. Das Nachmessen mit der TOP 50 Software vom Landesvermessungsamt Bayern bestätigte diesen Wert. Hier hatte eine Runde 2659 m bzw. eine Gesamtlänge von 10636 m. Die veränderte Parcoursführung im Bereich der Adam-Riese Halle/Stadion brachte nicht nur eine Distanzverlängerung mit sich, sondern ließ sich wegen des geschotterten Untergrundes auch unangenehm laufen.
Aus sportlicher Sicht gab es bei den Männern einen herausragenden Sieger mit Oliver Weingarth vom SV Bergdorf Höhn. Er gewann den Lauf in 34:39 Minuten mit einem Vorsprung von mehr als 1 Minute auf den zweiten Läufer. Bei den Frauen beherrschten zwei Läuferinnen vom Chemnitzer Laufverein MEGWARE den Hauptlauf. Am Ende konnte sich Ulrike Schwalbe (Duathlonweltmeisterin) knapp vor ihrer Vereinskollegin Carolin Tuch (sächsische Landesmeisterin im Halbmarathon 2011) in 40:02 Min. vs. 40:05 Min. durchsetzen.
Die mehrmalige Altstadtlauf Siegerin Anke Härtl wurde in 43:00 Minuten Fünfte im Gesamteinlauf und Siegerin der W45. Den zweiten Platz in der W40 konnte Anja von Imhoff (47:31 Min.) für sich behaupten. Vierte in der W45 wurde Christine Thomä. Mit diesem Ergebnis holten sich die 48er-Frauen den Sieg in der Mannschaftswertung.
Von den männlichen Aktiven aus der 48er-Leichtathletikabteilung war an diesem Samstagnachmittag Michael Zeidler mit 42:45 Minuten der Schnellste, was wiederum den 8. Platz in der M40 bedeutete. Egon Helder belegte in der M60 in 45:28 Minuten einen guten 2. Platz. Dritter in der M65 wurde Harald Popig.
Der Lauf wurde wie immer hervorragend von Karl-Heinz Drossel und seinen Helfern organisiert.
zeico